Im Folgenden finden Sie einige Beispiele für Mitarbeiter-Weiterbildungen, die Sie buchen können, sowie Workshops für Kinder oder Jugendliche. Alle Angebote werden in Inhalt und Gestaltung mit Ihnen zusammen speziell für Ihren Bedarf zugeschnitten. Gerne entwickle ich auch Workshops zu weiteren Themen. Die Workshops sind in der Regel auf 2 Tage ausgelegt, können aber gerne an Ihren Zeitrahmen angepasst werden.

 

 

Workshops für Mitarbeiter 

 

 

Ist das noch normal?

Alltagspädagogik mit psychisch auffälligen Jugendlichen.

 

In diesem Seminar wird in die Grundlagen der Alltagsgestaltung mit psychisch auffälligen Jugendlichen eingeführt. Die wichtigsten Störungsbilder und Erklärungsmodelle werden ebenso vorgestellt wie störungsspezifische Anforderungen und Bedarfe. Für von den Teilnehmern ausgewählte Störungsbilder und Problemlagen werden konkrete pädagogische Interventionen besprochen und eingeübt. Zudem werden pädagogische Haltungen und Wege der Selbstfürsorge besprochen, so dass Mitarbeiter den hohen Anforderungen dieser Arbeit besser gerecht werden können.

 

3-Tagesseminar

 

 

Niemand kann mich halten

Alltagspädagogik mit traumatisierten Jugendlichen

 

Traumatisierte Jugendliche sprengen häufig die Möglichkeiten gewohnter pädagogischer Alltagsgestaltung. Getriggerte Verhaltensweisen etwa, lassen sich ohne spezifische Fachkenntnisse kaum abstellen oder eingrenzen. In der Folge werden betroffene Jugendliche oft als unhaltbar erlebt und wechseln von einer Einrichtung in die andere. Statt Schutz und Stabilität erfahren Sie so immer wieder Ablehnung und Hilflosigkeit professioneller Helfer. Im Workshop werden Hintergründe sowie Handlungsmöglichkeiten diskutiert und eingeübt, die sich in der pädagogischen Alltagsgestaltung mit traumatisierten Jugendlichen bewährt haben. Besonderen Wert wird auf die unmittelbare Umsetzbarkeit im pädagogischen Setting gelegt.

 

 

Ich gehör zu niemand

Erzieherische Alltagsarbeit bei Kindern und Jugendlichen mit Bindungsstörungen

 

Viele Kinder und Jugendliche hatten schon früh traumatische Erfahrungen, die ihr gesamtes Sein in der Welt ebenso beeinträchtigen, wie ihre Fähigkeiten, mit anderen in Beziehung zu gehen. Sie erleben und nutzen Kontexte, Beziehungen und Bezugspersonen in einer Art und Weise, die herkömmliche pädagogische Konzepte in Frage stellt. Dieser Workshop vermittelt einen profunden Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der pädagogisch-therapeutischen Arbeit mit betroffenen Kindern und Jugendlichen. Neben wichtigen Hintergründen werden vor allem ganz konkrete Verhaltens- und Handlungsweisen vorgestellt, die sich mit dieser Klientel bewährt haben.  Der Workshop lässt dabei genügend Raum, eigene Erfahrungen und diesbezügliche Fragen einzubringen sowie kontroverse Punkte zu diskutieren.

 

 

Von Opfern und Tätern

Pädagogik für sexuell grenzverletzende Jugendliche

 

Dieser Workshop bietet Grundinformationen über sexuellen Missbrauch, Tätermerkmale und mögliche Motivationen, andere sexuell zu missbrauchen. Notwendige pädagogische Rahmenbedingungen werden ebenso behandelt wie konkrete alltagstaugliche Interventionen. Abgerundet wird das Thema über Informationen zum Selbstschutz, etwa durch ungerechtfertigte Anschuldigungen oder sekundäre Traumatisierung bei beständiger Konfrontation mit Opfer- und Tätergeschichten.

 

 

Nicht bei uns!

Prävention von sexuellem Missbrauch an Institutionen

 

Wo immer Erwachsene intensiv mit Kindern oder Jugendlichen arbeiten, besteht zumindest prinzipiell die Gefahr missbräuchlicher Verhaltensweisen bzw. der Vorwurf derselbigen. Der Workshop zeigt sowohl strukturelle Rahmenbedingungen wie auch konkrete Verhaltensweisen auf, wie diesem Risiko möglichst erfolgreich begegnet werden kann. Ebenso werden Verhaltensweisen besprochen, wie Mitarbeiter sich vor ungerechtfertigten Vorwürfen oder Übergriffen durch Betreute schützen können. Auch der Umgang mit konkreten oder unspezifischen Verdachtsmomenten intern und gegenüber der Öffentlichkeit wird thematisiert.

 

 

Nicht mit Dir

Wie man Kinder und Jugendliche gegen sexuellen Missbrauch stärkt

 

Dieser Workshop trainiert Mitarbeiter darin, Kinder und Jugendliche zu stärken, selbst über sich und den eigenen Körper entscheiden zu können. Selbstbewusste Kinder und Jugendliche, die einen guten Umgang mit den eigenen und fremden Bedürfnissen kennen, sind viel weniger anfällig, Opfer von Missbrauch zu werden als andere. Diese Fähigkeiten schützen übrigens nicht nur vor Missbrauch, sondern können auch bei Mobbing durch Gleichaltrige oder unangemessenen Forderungen Erwachsener hilfreich sein.

 

 

Ich habe die Kraft

Burnout-Prävention in helfenden Berufen

 

Dieser Workshop führt in effektive Vorgehensweisen ein, bei großen Herausforderungen oder Belastungen gelassen, kraftvoll und oft genug freudig handeln zu können. Auf energetische und schamanische Quellen und Techniken wird dabei ebenso zurückgegriffen wie auf psychologisches Wissen, Körperübungen und Alltagserfahrung. Jeder Teilnehmer erhält individuelle Unterstützung bei der Erschließung der eigenen Kraftquellen sowohl für schnell umsetzbare Sofortmaßnahmen als auch für den langfristigen Erhalt von Arbeitsfreude und –fähigkeit.

 

 

Die mythische Landkarte

Ein "magisches" Werkzeug zur dauerhaften Verhaltensänderung

 

Menschen folgen in ihrem Verhalten und Empfinden ihrer je eigenen mythischen Landkarte. Diese besteht aus vielen unbewussten und einigen bewussten symbolischen Darstellungen von Visionen, Lebenszielen, Glaubensätzen, mögliche und verlassene Lebenswegen, gesperrten Gebieten, weißen Flecken u.ä.m. Für eine dauerhafte Verhaltensänderung ist die Erarbeitung einer neuen mythischen Landkarte, welche den angestrebten Zielen besser dient als die alte, eine wertvolle Unterstützung. Der Workshop führt nicht nur in das Konzept der mythischen Landkarte ein, sondern zeigt auch Wege auf, wie Sie junge Menschen darin unterstützen können, ihre mythische Landkarte neu zu zeichnen.

 

 

Das ist es mir wert

Werte in Pädagogik und Erziehung

 

Erziehung ist immer eng an Werte gebunden. Es wird aufgezeigt, wie die Werte von Jugendlichen, deren Familien und weiterer Beteiligter erschlossen und gewürdigt werden können. Gerade durch die Würdigung und Nutzung der eigenen Werte der Jugendlichen sind diese oft zu Veränderungen fähig und bereit, gegen die ohne diese Würdigungen starke Widerstände bestünden. Zusätzlich hilft das Seminar, sich der eigenen Werte bewusst zu werden und Wege zu entwickeln, diese im pädagogischen Alltag zu leben und zu nutzen.
Das Seminar umfasst theoretische Hintergründe, konkrete Handlungstechniken und – möglichkeiten sowie intensive Selbsterfahrungselemente.

 

 

Resilienzfaktor Spiritualität

Sich und Schutzbefohlene stärken

 

Der Forschung ist längst bekannt, dass Spiritualität einen der größten Resilienzfaktoren darstellt. In diesem Workshop haben die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre jeweils eigene Spiritualität zu erkunden und Wege zu entwickeln, wie diese im Arbeitsalltag wie im Privaten als Kraftquelle genutzt werden kann. Ebenso werden Wege besprochen, die es erlauben, Kindern und Jugendlichen in deren Spiritualität zu begegnen, diese zu stärken und in deren Alltag zu verankern. Der Kurs beinhaltet auf Wunsch die ersten 4 Riten des Munay Ki, einer spirituellen Quelle, die unabhängig von Religionszugehörigkeit, Glaubensüberzeugung und Kultur genutzt werden kann. Hintergrundinformationen dazu finden Sie unter  www.arvita.net.

 

 

Ein Heim, kein Heim

Für Pflegefamilien, Erziehungsstellen und alle, die im Familienverbund erziehen

 

Fremde und meist schwierige Kinder oder Jugendliche in der eigenen Familie zu erziehen birgt ganz eigene Anforderungen. Ob Anrede (Mama / Papa, Vornamen,…), Schutz der gegenseitigen Intimsphäre, notwendige Rückzugsmöglichkeiten, Wechselwirkungen mit den eigenen Kindern oder Regelungen für Urlaub und Krankheit. Der Workshop zeigt das sehr spezielle Anforderungsspektrum dieser Arbeits- und Lebensweise auf, eröffnet neue Perspektiven und gibt Anregungen für den professionell-persönlichen Umgang.

 

 

Einführung in die Systemische Pädagogik

 

Systemische Kompetenz wird in den meisten pädagogischen Kontexten immer stärker angefragt. Nicht zuletzt aufgrund der schnellen und tiefgreifenden Veränderungen, die darüber möglich sind. In diesem Workshop wird in die Grundannahmen und Dynamiken systemischen Denkens eingeführt, wobei die zugehörigen Grundhaltungen eine zentrale Rolle spielen. Speziell für den pädagogischen Alltag werden wichtige systemische Grundtechniken und –fertigkeiten vorgestellt und eingeübt.

 

 

Eine Krise ist eine Krise ist eine Krise

Akutversorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

 

In diesem Workshop werden Mitarbeiter in die wichtigsten Dynamiken der Akutversorgung eingeführt. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, das eigene professionelle Selbstbild in dieser anspruchsvollen Arbeit zu spezifizieren. Inhalte sind u.a.: Möglichkeiten und Grenzen der Akutversorgung, Ziel und Auftrag der Akutversorgung, professionelles Selbstverständnis, Konzepte der Krisenbewältigung und Krisenkommunikation, Dynamiken und Wechselwirkungen zwischen Familien, jungen Patienten und Mitarbeitern, Kooperation zwischen Berufsgruppen und Institutionen sowie Möglichkeiten der Erfolgsmessung. Der Workshop eignet sich ebenso für einzelne Stations-Gesamtteams zur Bearbeitung der eigenen Situation wie auch für gemischte Gruppen für den gegenseitigen Austausch.

 

 

Schamanismus und Psychotherapie

Eine gemeinsame Quelle der Traumabehandlung

 

Was in westlich geprägten Kulturen Ärzte und Psychologen tun, wird in anderen Teilen der Welt teilweise bis heute von Schamanen geleistet. Deren Bedeutung ist so hoch, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO sie seit über 30 Jahren für den psychosomatischen Bereich als gleichwertig zu den oben genannten Berufsgruppen bezeichnet. Dass zudem viele der „modernen“ psychotherapeutischen Vorgehensweisen bereits in jahrtausende alten schamanischen Techniken wiederzufinden sind, ist längst kein Geheimnis mehr.

 

Im Vortrag wird aufgezeigt, wie nahe sich psychotherapeutische und schamanische Vorgehensweisen und Vorstellungen teilweise sind und es wird darauf Bezug genommen, wie sich diese Ansätze parallel zueinander oder miteinander kombiniert zum Wohle traumatisierter Menschen anwenden lassen. Ebenso wird aufgezeigt, wo sich Weltvorstellungen, Menschenbild und Störungsverständnis ergänzen oder widersprechen. Zum Schluss wird auf die Gefahren hingewiesen, die sich durch unreflektiertes Vermischen oder unsachgemäße Anwendung beider Zugänge ergeben können.

 

Neben theoretischen Hintergründen und Erklärungen wird der Vortrag vor allem auch durch die vielen anschaulichen Beispiele aus der Alltagspraxis des Autors lebendig.

 

 

 

Workshops für Kinder und Jugendliche

 

 

Nicht mit mir

Kinder und Jugendliche stärken gegen sexuellen Missbrauch

 

Kernpunkt dieses Workshops mit Kindern oder Jugendlichen ist die Stärkung der Fähigkeit, selbst über sich und seinen Körper zu bestimmen. Gefahrenquellen, Werbeverhalten, Körperwahrnehmung, Selbstwert und konkrete Möglichkeiten „Nein“ zu sagen und dieses „Nein“ durchzusetzen, werden ebenso behandelt wie die vielfältigen Möglichkeiten, sich Hilfe zu holen. Was Kinder oder Jugendliche nach einem erlebten Missbrauch tun können, wird als Nebenthema ebenfalls angesprochen. Je nach Entwicklungsstand der Teilnehmer wird im Workshop mehr oder weniger auf Themen der Aufklärung eingegangen.

 

 

Der Flug des Feuervogels

Ein 7-tägiges Pubertätsritual

Auf der Grundlage abendländischer Traditionen haben wir ein zeitgemäßes und in unsere Kultur passendes Pubertätsritual entwickelt. Über die Meisterung der Elemente und ihrer Symbolbedeutung wird jede Gruppe und jeder Teilnehmer durch einen persönlichen Weg in das neue Sein geführt. Schamanische Techniken und jahrtausendealtes Ritualwissen kommen dabei ebenso zum tragen wie Elemente der Erlebnispädagogik und psychologische Hintergründe.

Zentrale Inhalte des Erwachsenwerdens wie Eigenmacht, Lebensfreude, Grenzsprengung, Tod und Leben, Sinn, Ängste, Liebe, Freundschaft, Sexualität, Individualität, Visionen u.v.a.m. mischen sich in jeder Gruppe anders und werden somit in jedem Feuervogel spezifisch verarbeitet. Wie der Feuervogel seine Schwingen ausbreitet und wann er tatsächlich fliegt, ist daher das Geheimnis jeder einzelnen Gruppe.

Hauptzielgruppe sind Jugendliche in der Pubertät. Mit wenigen Abänderungen lässt sich das Initiationsritual jedoch auf alle Lebenssituationen, die Übergänge bedeuten, anpassen. So eignet es sich etwa auch für den Abschluss der Schullaufbahn, die Einführung eines neuen Teams oder andere Schwellensituationen.

Der Flug des Feuervogels ist auf 7 Tage ausgelegt. Obergrenze sind zunächst 18 Teilnehmer. Bei bestehenden Gruppen sind nach Absprache teilweise auch mehr Teilnehmer möglich.

Als Startbahn für den Feuervogel können wir u.a. Lispeszéntadorján anbieten. Dieses Dorf liegt in einem magischen Tal Westungarns in dem seit vielen Jahrhunderten junge Menschen initiiert werden. Nach Absprache kann der Feuervogel natürlich auch an vielen anderen Orten fliegen.

Derzeit bieten wir den Feuervogel nur auf Anfrage für bestehende Gruppen (Wohngruppen, Schulklasse, Freundeskreis, Verein, …) an. Die Kosten richten sich nach Gruppengröße und den Rahmenbedingungen der jeweiligen Gruppe und bedürfen daher der individuellenAbsprache.

 

 

 

 

Auf Anfrage entwickle ich mit und für Sie gerne auch weitere Formate

der pädagogischen wie therapeutischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

 

 

 

 

Kosten

 

Als Kosten für alle Weiterbildungen fallen Honorar plus Fahrtkosten

und - falls nötig – die Kosten für Übernachtung mit Frühstück an.

 

Das Honorar für Fachvorträge richtet sich nach dem jeweiligen Rahmen.

 

Honorar:

- pro Fortbildungstag: 1000,- Euro

 

Fahrtkosten:

- bei Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln: tatsächlicher Fahrpreis mit Bahncard 50

- bei Anfahrt mit Privat-PKW: 30ct pro gefahrenem Kilometer

 

Übernachtung:

- die aktuellen Preise für eine Übernachtung mit Frühstück (Pension, Hotel oder einrichtungsinternes Gästezimmer)

  

 

Die Kosten für den Weg zum Drachenfeuer variieren, je nach Ort, Rahmen und Organisationsformen